Und? Fashionweek schon durch? Ich werde trotzdem nicht müde und lasse Euch im heutigen Teil 2 meines mbfw17 Fashionweek Diary noch mal teilhaben an meinen Erlebnissen der Woche. Statt meinem sonntäglichen Violet Diary kommt hier also der 2. Teil meines Fashionweek Diary.

mbfw17 Fashionweek Diary – Tag 3

Ich gestehe, dass ich tatsächlich an dieser Stelle den Kalender wieder aufmachen musste, um die Termin in Erinnerung zu rufen – zu viel habe ich gesehen und erlebt! Nun habe ich aber den dritten Tag der Berliner Fashionweek wieder präsent, denn er begann ganz schön hektisch: Ich bin an diesem Mittwoch enorm früh wieder aufgestanden, um den nächsten Hotelwechsel zu machen. Vom Motel One Berlin-Bellevue ging es für eine Nach ins ibis Budget Alexanderplatz. Dieses Hotel lasse ich geflissentlich unter den Tisch fallen, da es nicht sonderlich zeigenswert wäre. Von der Einrichtung her mehr als Basic, viel Plastik, viel Staub aber ein erstaunlich leckeres Frühstück. Das sollte für den Eindruck reichen. 😉

Gestartet bin ich nach dem Hotelwechsel in den Fashionweek-Tag mit einem Lunch mit Catrice und knapp 15 weiteren Bloggerinnen im Chipps. Für ein Frühstück oder Lunch kann ich Euch dieses Café sehr ans Herz legen und hier habe ich den besten Cappuccino der gesamten Woche getrunken! Mit dabei waren natürlich wieder Jessy von Kleidermädchen, Max von Mr. Max Cremer und dieses Mal auch Fiona von The Dashing Rider, die ich endlich mal kennen lernen durfte und auch Jill von Jillepille. Vom Lunch ging es mit einem Shuttle ganze 400 m (!) zum Berliner Mode Salon zur Gruppenausstellung. Neben den zahlreichen Shows finde ich das auch immer besonders interessant, da man sehr viele Kollektionen und Eindrücke auf einmal erlangt. Von dort aus haben wir einen Abstecher ins wunderschöne Hotel de Rome gemacht! Dieses Hotel ist der wahr gewordene Traum für jeden Interior-Addict. Die Lobby ist unschlagbar – das Bild habt Ihr bereits auf Instagram gesehen. Goal für 2017: Hier einmal übernachten, wenn wieder in Berlin sein sollte. 😉 Im Hotel gab’s den Pop Up Showroom von Spread PR und den österreichischen Designern. Zum Anfassen gab es hier die Kollektionen von Lena Hoschek, Anna Inspiring Jewellery und Vossen.

Tag 3 war ganz schön voll gepackt, denn wir waren außerdem noch in der Hashmag Lounge mit dem Motto „Ice, Ice Baby“. Es gab zahlreiche tolle Corners von dm mit den Marken trend it Up, Balea, ebelin und Alverde, C&A Clockhouse, Orsay, ein Flakes Corner und eine DIY-Station von Cewe-Fotobuch. Für die kurze Zeit also wieder viel zu entdecken. Eine schicke neue Frisur gab’s dann auch noch von Matthias Napp Artistic Director der Deutschen Friseurakademie, dem größten Profi überhaupt also – vielen Dank noch mal!

Am Abend stand nach einem schnellen Outfitwechsel und Auffrischen noch die Party von Reebok Classics im Heritage Club an. Der Einlass war ein wenig chaotisch und anstrengend, hat sich aber umso mehr gelohnt. Im Club war tolle Stimmung, klasse Drinks und ich habe sogar noch ein Paar Reebok Classics Freestyle Hi in weiß bekommen. Die kennt Ihr ja schon von Instagram und dem ersten Outfit gestern. 😉

mbfw17 Fashionweek Diary – Tag 4

Nach der inzwischen dritten kurzen Nacht ging es am frühen Morgen vom Alexanderplatz Richtung KaDeWe ins letzte Hotel der Woche, das Ellington! Zu diesem Hotel wird es bald einen eigenen Beitrag geben, daher verliere ich an dieser Stelle noch nicht so viele Worte – es war aber sicherlich das schönste und komfortabelste Hotel der Woche. 😉 Dazu dann aber bald mehr! Vom Wittenbergplatz aus war das Ziel erneut der Kronzprinzenpalais – eigentlich gar nicht so schwer. Dennoch hing ich im Berliner Nahverkehr derart fest, dass es immer knapper wurde bis zur Show von Julia Seemann. Einige dringende Mails und Telefonate, dazu Übermüdung haben meinen Orientierungssinn nicht sonderlich verschärft und so kam ich völlig außer Atem aber gerade noch rechtzeitig Unter den Linden an und hüpfte als eine der letzten in die Show. Die Kollektion war definitiv extravaganter, aufregender von Schnitten, Farben und Mustern als alles, was ich bis dahin gesehen hatte. Aber seht selbst:

Die nächste Station hieß um 14.00 Uhr dann Marina Hoermanseder. Inzwischen ist die junge Designerin mit ihren aufregenden Kollektionen ja eine feste Größe und ihre Show eines der absoluten Highlights der Berliner Fashionweek! Nach der wundervollen Show im Sommer im Garten des Kronzprinzenpalais war ich sehr gespannt auf die Präsentation der neuen Kollektion im Kaiserlichen Telegraphenamt. Mit ein wenig Glück ergatterten wir zwei leere Plätze in der zweiten Reihe und los ging es mit klassischen Tönen und tollen Kleidern, Mänteln, den typischen Stücken aus Lederriemen und dem harten mit Lack lackiertem Leder. Inspiriert von der Mode der 60er und dem viktorianischen Stil mischt sich in ihre Kollektion wieder ein gewisser Hauch Fetisch, den ihre Kollektionen einfach ausmachen. Besonders die vielen Violet bis Rottöne haben mir gut gefallen, wie auch viele Rüschen, Schluppen und Volants. Hier ein Video zur Runway Show:

Nach der Hektik des Vormittags und Mittags haben wir uns erneut in der Hashmag Lounge einen kurzen Break gegönnt und sind vom Potsdamer Platz aus für eine kurze Erholungsphase ins Hotel zurück gedüst. Hätte ich an diesem Abend auf meine Füße gehört, wäre ich in meinem kuscheligen Hotelbett versackt. Aber es wartete der krönende Abschluss dieser Fashionweek Woche auf mich: Die Show von William Fan um 21 Uhr. Inspiriert durch seine chinesischen Wurzeln entführte uns der Designer in sein persönliches Amsterdamer Chinatown mitten in Berlin! Hinter einem rotem Plastikvorhang spielte sich im Hintergrund des „Laufstegs“ ein buntes Treiben ab: Vom Gemüsehändler über Styling, T-Shirt-Verkauf und die wackelnde Katze – es war alles dabei, was wir mit dem Bild „Chinatown“ verknüpfen würden. Nach Ende der Show konnten wir das Bühnenbild noch direkt erleben und man reichte uns eine Dose Kokosnusswasser als Erfrischung. Neben der Kollektion, die mit viel Samt, Teddy-Stoffen, weiten Oversize-Schnitten, Glitzer und Pailetten und wahnsinnig tollen Schuhen und Handtaschen besticht, war dies gewiss die aufregendste und best inszenierteste Show der gesamten Fashionweek für mich. Hier ein kurzer Einblick:

mbfw17 Fashionweek Diary – Wir sehen uns!

Das war mein persönlicher Rückblick und am Ende folgt nun noch eine kleine Bildershow für Euch. Ich denke, Ihr konntet einen guten Eindruck gewinnen, wie unglaublich viel ich erleben durfte und dafür bin ich besonders dankbar und ein herzlicher Dank geht insbesondere wieder an Catrice, die mir das schon zum zweiten Mal ermöglicht haben! Lieben Dank Mädels und ich hoffe, wir sehen uns immer Sommer wieder!